Archiv für April 2009

Ginger und das Tonband Nr.3

Ok wir haben wirklich dazugelernt. MIDI heißt die Verlockung der Gegenwart! Nach der letzten Tortur ein Klacks.

Und alles vom eigenen klassisch überfülltem Musikschreibtisch aus!

Jetzt nur noch einmal ordentlichen Gesang…

Yeah wir sind dabei!

…bei Roy Orbisons Geburtstagsparty in den Gibsonstudios in London. Mit unserer Interpretation von ‚Paperboy‘



Hier der Link zu Paperboy bei Itunes

Ginger und das Tonband Nr.2

Es ist Ostern die Zeit der Freude und Feiertage, Zeit also die unbedingt für unsere EP genutzt werden sollte, das ist allerdings schwieriger als gedacht.

Genauso wie man sich von schönen Ostertagen trennen muss, gibt es auch die ein oder andere musikalisch-ideologische Spinnerei die verworfen werden sollte.

„Lass uns die EP mit dem Klavier aufnehmen mit dem die Lieder geschrieben wurden!“ Toller Gedanke!? Falsch.

Denn das Haltepedal knarzt. Nicht spielen klingt nicht, nach Abbau der Vorderplatte erörtern wir das knarzende Übel, klingt aber leider überhaupt nicht.

Also muss Tom das Pedal von der knarzenden Stelle weghalten, Pedal leider unspielbar.

Was ist die Lösung allen Quietschens? Fetten oder Ölen. Jemand hat mir einmal erzählt man würde für Klaviere vorallem Hirschfett verwenden, wir hatten leider nur Salami im Hause, oder eben das Allzweck Mazola Küchenöl. Es scheint zu funktionieren…

Also widmen wir uns dem nächsten Problem. Timing ist nicht so mein Ding, das versagt natürlich jegliche Arbeit mit einem beat-per-minute-perfect computer. Also brettert mir per Kopfhörer ein Klick durch das Ohr. Nun zu dem Problem, er durchbrettert leider auch voluminös unsere Aufnahmen. Da hilft nichts als schalldicht mit zwei Mützen abzudichten.

Jetzt kommen wir zum odysseehaften dieser Osterfeiertage. Das Pedal beginnt wieder zu quietschen. Verzweifelt rufe ich bei einem Klavierstimmer an. Kurzkurs im Klavierzerlegen und schwubs ist die Mechanik ausgebaut die knarzende Führung von altem Filz befreit und mit neuem augestattet, sowie das Pedal wieder eingesetzt.

Wenn man solch ein permanent lauerndes Problem besiegt hat, beginnt der Größenwahn. Das Klavier bekommt auf der Aufnahme nicht die Kuscheligkeit des Originals. Die Diagnose lautet zuviel Raum. Um ihn zu verkleinern plündern wir das Haus und arrangieren schlussendlich Trampolin, Decken und Notenständer zur Tonkabine und Räuberhöhle.

Zwei Tage neigen sich dem Ende, es Zeit das einzige aufzunehmen was es endlich auch auf die EP geschafft hat den Kinderchor, ab in den Kleiderschrank mit der Rasselbande und schön laut.

Was lange wärt ist endlich gut
Ginger Redcliff

Jetzt kommen wir zum odysseehaften dieser Osterfeiertage. Das Pedal beginnt wieder zu quietschen. Verzweifelt rufe ich bei einem Klavierstimmer an. Kurzkurs im Klavierzerlegen und schwubs ist die Mechanik ausgebaut die knarzende Führung von altem Filz befreit und mit neuem augestattet, sowie das Pedal wieder eingesetzt.